KUW

Informationen zur Unter- und Mittelstufe (bis 6. Klasse)

Jahresplan:

-> Jahresplan 2019/20.pdf

Adressmeldungen:

Da wir nur die Adressen jener Kinder haben, welche die Schulen in unserer Kirchgemeinde besuchen, sind wir darauf angewiesen, dass Sie uns die Namen jener Kinder melden, welche auswärts zur Schule gehen und noch keinen kirchlichen Unterricht besuchen. Wir helfen gerne weiter, eine geeignete Lösung zu finden, damit alle die Möglichkeit haben, die KUW zu besuchen. Bitte informieren Sie uns ebenfalls, wenn Sie neu zugezogen sind.


Adieu zäme…

Nun ist es so weit, dass ich in Pension gehen werde per Ende Jahr. Und somit ist es auch Zeit, allen Adieu zu sagen und vor allem, denjenigen, mit denen ich es zu tun hatte: „Herzlichen Dank für Unterstützung, Vertrauen und Mithilfe während meiner Wirkungszeit!“ Diese 9 Jahre, die ich bei Euch und Euren Kindern als Katechetin wirken durfte, waren ein sehr schöner Abschnitt in meinem Leben, auf den ich immer erfüllt und glücklich zurückblicken werde. Wir – das heisst Mariette Schaeren, Elsbeth Kobel und ich – waren ein tolles Team. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, liebe Mariette und Elsbeth, mit Euch zusammen zu arbeiten und es könnte gut sein, dass sich ab und zu ein bisschen Heimweh nach Täuffelen bei mir einschleichen wird. Ich wünsche Euch allen und meinen Nachfolgerinnen alles Gute dieser Welt und Gottes Segen. Christina Meili

Obschon ich noch nicht ganz in Pension gehe, beende ich meine KUW Tätigkeit per Ende Jahr. Ich durfte während 20 Jahren in der KUW mitwirken. Das ist eine lange Zeit und es ist gut, wenn nun eine neue «Crew» miteinander starten kann. Ich habe in diesen Jahren viele schöne, beglückende, spannende, lustige und herausfordernde Momente erleben dürfen. Dafür bin ich dankbar und ich werde mich gerne daran zurückerinnern. Ich danke unserem Team für die Unterstützung und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Es war eine schöne Zeit! Auch ich wünsche meinen Nachfolgerinnen viel Freude und Erfüllung bei der Arbeit mit den Kindern.  Elsbeth Kobel

Liebe Christina, liebe Elsbeth, wir sagen Danke vielmal!

Es war immer so läbig im und um’s Kirchgemeindehaus. Kinderstimmen und fröhliche Lieder, überall Bastelmaterial, grosse Augen beim Zuhören von spannenden biblischen Geschichten, die blaue, die rote, die grüne Kerze für Gott, für Jesus Christus, für den heiligen Geist zu Beginn des Unterrichts und in jedem Gottesdienst zur Begrüssung. Mit grossem Engagement und mit vielen Ideen habt ihr Farbe ins Wirken der Kirchgemeinde gebracht habt. Es war nicht immer einfach die vielen Lektionen zu organisieren mit KUW-lern aus 6 Dörfern dem Stundenplan der Schule und den vielen Freizeitaktivitäten. Ihr habts wunderbar hingekriegt. Auch die Kinderwochen von dir Christina geleitet und von deinem HelferInnenteam kräftig unterstützt, waren einsame Spitze! In jedes Kind habt ihr ein Sämli des Glaubens gelegt in der Hoffnung, dass dieses aufblühen kann und ihrem Leben gut tut. Danke vielmal für dies alles und für die gute Zusammenarbeit. Mariette Schaeren


„Allerlei Chnöpf“ – Ein Rückblick auf die kibiwo 2019

Was es doch nur alles für Knöpfe gibt! Mantelknöpfe, Hosenknöpfe, also Knöpfe, die Kleidungsstücke am Körper festhalten; oder Knöpfe an Pflanzen, die aufgehen, weil sie aus der Erde emporgewachsen sind; oder Knöpfe in dicken Tauen, die dazu da sind, grosse Gewichte auszuhalten, ja ganze Schiffe anzubinden, damit sie im Hafen bleiben; oder Knöpfe aus Teig, die man kocht oder in den Backofen schiebt, um sie nachher zu essen; oder einen Knopf, den ich in meinen Gedanken bekomme, wenn ich etwas nicht verstehe. Ganz zu schweigen von den Knöpfen, die man selber bindet oder knüppelt, zum Beispiel in die Schuhbändel, um festen Halt beim Gehen zu haben; oder Freundschaften, die wir mit Menschen und Tieren knüpfen: sie können zu unvergesslichen Lebensbändern werden, die nie mehr reissen! Und plötzlich klingt es nicht unlogisch und leuchtet allen ein, dass es das Band der Freundschaft auch zwischen Himmel und Erde geben muss, schon seit Menschengedenken. Schon seit jeher knüpft Gott Freundschaft mit Menschen, wie es viele biblische Geschichten erzählen. Und es gibt das permanente Angebot der Liebe Gottes in Form des Gebets. Man könnte es vergleichen mit dem Bild von vielen starken Seilen, die zwar unsichtbar, aber spürbar da sind, die überall vom Himmel herunterhängen, damit wir nach ihnen greifen und unsere Leiden und Freuden daran anknüpfen können.
So kann es geschehen, dass ein kleines, alltägliches, unscheinbares Ding wie ein Knopf, das normalerweise nicht viel Beachtung geniesst, bei näherem Befassen viele überraschende Facetten und Farben der Bedeutsamkeit erlangt. Plötzlich hat das Ding etwas zu sagen zum Leben. Plötzlich beginnt es, seine Reichweite auf die Kinderphantasie sowie auf die Gestalten aus der Bibel auszudehnen und von Jesus und Gott zu erzählen.
So geschah es in der kibiwo 2018, zu der ich 24 Kinder und 13 Leitpersonen begrüssen durfte. Ich kann hier nicht alle Aktivitäten aufzählen, aber ein Augenmerk auf das Wichtigste soll wenigstens einen kleinen Einblick geben. Im Laufe unserer „Knopfwoche“ sind unter anderem prächtige Bilder zum Gleichnis vom Senfkorn gemalt worden. Die Kinder haben Freundschaftsbändeli geknüpft, nachdem wir ihnen die schönste Freundschaftsgeschichte aus der Bibel erzählt hatten, die Geschichte von David und Jonathan. An der Schlussfeier überraschte jede Gruppe die anderen mit einem Theater. So gab es drei spannende Aufführungen zu sehen: das Märchen vom selbstsüchtigen Riesen, der auf einmal zum Menschenfreund wurde, weil er sich von den Kindern bezaubern liess; so verwandelte sich sein abgestorbener Garten wahrhaftig in ein fröhliches Gottesreich! Oder die reiche Frau, die der armen Nachbarin Steine als Brot wünschte, anstatt ihr essbares Brot zu geben. Der hartherzige Wunsch der reichen Frau schlug jedoch wie ein Bumerang auf sie selber zurück…Als sie ihre Kinder zum Brot kaufen geschickt hatte, waren die Brote im Korb auf dem Heimweg zu schweren Steinen geworden. Diese Erfahrung änderte alles im Leben der reichen Frau; sie brachte der armen Frau frisches Brot vorbei; von nun an liess sie sich für die Not der Armen jederzeit erweichen. Dieses Märchen erzählt für mich auch von einem Sonnenstrahl des Gottesreichs, das in den Herzen von uns Menschen wie ein Knopf der Menschenfreundlichkeit aufgehen muss. Die letzte Gruppe entführte die Zuschauer ins Heiligtum nach Rama zum hochbetagten Priester Eli, der zu seinem Leidwesen ungehobelte, nichtsnutzige Söhne hatte, aber zum Glück einen berühmten Knaben und guten Lehrling bekam: Samuel, den späteren Propheten! Gott hatte vor, mit Samuel sein ganzes Leben lang eine ganz enge und verbindliche Freundschaft zu knüpfen und zu pflegen. Diese Freundschaft bedeutete für Samuel allerdings nicht nur eitel Freude, sondern auch Bürde! Samuel zuerst lernen, was es bedeutet, auf Gott aufmerksam zu werden, ganz Ohr für Gottes Stimme zu sein; das bedeutet nämlich auch, eine grosse Verantwortung zu tragen; es heisst, unangenehme Nachrichten nicht zu überhören und sie an geliebte Menschen weitergeben zu müssen! Das bedeutete für Samuel, als Sprachrohr Gottes den Priester Eli mit einer verletzenden Kunde zu erschrecken.
Fast hätte ich Teilnehmer Nummer 38 vergessen, nämlich Isidor Isering, der wie immer mit seinem Geplauder loslegte, um mich anzustrengen, in Verlegenheit zu bringen und eine Menge lustige Verwirrung in Sachen „Knöpfe“ zu stiften. Ich glaube jedoch nicht, dass Isidor alle Knöpfe lösen konnte, die er in seiner Leitung hat. Aber das ist gut so und hilft mir dabei, tschüss und adieu zu sagen.
Also, es ist soweit: Isidor und Christina, wir sagen der kibiwo tschüss und danke! Danke allen Kindern, die teilgenommen haben, allen Eltern, dass sie ihre „Knöpfe“ geschickt und uns anvertraut haben. Danke allen, die zum Schluss noch mit Namen aufgeführt werden:

Danke, ihr habt so super lecker gekocht: Alexandra Bianchi, Mona Fahm
Danke für Eure engagierte Leitung: Monika Gauchat, Ivana Kummer
Danke, Ihr habt so super geholfen: Dorothe Berger, Sandra Favri, Ruth Bühler, Flavia Wernli, Nicola Bühler, Jonathan Kummer, Annika Heimberg, Giulia Gambuzza
Danke für den lieben Besuch mit Kirchenhund „Churchy“: Mariette Schären
Danke, Ihr habt so super gebacken: Alle Mütter, die einen Kuchen gebracht haben
Danke für die Tische und Bänke aus Epsach: Rosmarie Möri

Christina Meili, Katechetin


Ausflug der KUW 6. Klasse nach Solothurn.
Auf den Spuren der ersten ChristInnen

In der Kathedrale hörten wir die Geschichte von Ursus und Victor, danach gings die Treppe hinauf zum Turm. Anschliessend wanderten wir in die Verenaschlucht und trafen den Einsiedler Michael zum Gespräch. Hier ein paar Eindrücke:

     
  


Rückblick auf die Konfirmationen 2018

Aus Kindern werden Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Sinn und Wahrheit suchen, neue Fragen stellen und alte Antworten neu ordnen. Unterwegs mit Sinn- und Lebensfragen zur Konfirmation.
Die Konfirmation ist eine Feier mit vielen Bedeutungen:
Sie ist ein Übergangsritual zwischen Kindheit und Erwachsen sein.
Sie ist eine Taufbestätigung.
Der Konfirmand/die Konfirmandin sagt „JA“ zu unserer Kirche und zum christlichen Glauben.

Ich bin dankbar darüber, dass die Konfirmationsfeier für die 32 Jugendlichen einen schönen Abschluss finden durfte. Ob unter dem Thema der ersten Gruppe „Just the way you are “ oder jenem der zweiten Gruppe „“Freiheit“ oder jenem der dritten Gruppe „Zukunft“ kam zum Ausdruck, wie kreativ, engagiert und talentiert die jungen Männer und Frauen auf je ihre Art sind.

Ich wünsche, dass sie alle ihre Begabungen in die Welt heraus tragen können und ihre Um- und Mitwelt so beschenken und mitgestalten.

Von Herzen wünsche ich den Konfirmierten alles erdenklich und unerdenklich Gute.
Bhüät öich Gott!

Pfrn. Magdalena Daum


Rückblick: Kibiwo 2018 zum Thema „Sesam öffne dich!“ 16. – 19. April

Sie stand unter dem Motto „Sesam öffne dich!“ – ein bekannter Spruch aus der Märchenwelt, den ich mir zunutze machte,  Geschichten, die Jesus erzählte, zur Sprache zu bringen, starke Worte, die Türen zum Himmel, Türen zu den Menschen und Türen zu unseren Herzen zu öffnen vermögen. Der Ruf der Kinder „Sesam öffne dich!“, dirigiert und unterstützt von der Sprechpuppe „Isidor Isering“, war der Schlüssel und öffnete jeden Morgen die Tore eines geheimnisvollen, antiken Kästchens, aus dem jeweils ein Päckchen hervorkam, das seinen verheissungsvollen Inhalt erst später in der Gruppe preisgab, um die Kinder noch ein bisschen neugieriger auf die dazugehörige Jesusgeschichte zu machen. Die 22 teilnehmenden Kinder hatten auf jeden Fall grossen Spass und setzten das Thema auch kreativ in Bastelarbeiten um, die in ihrer farbigen Vielfalt einfach umwerfend waren. In einer Ausstellung am Schluss der Kinderbibelwoche wurden sie präsentiert und konnten viele Herzen und Augen erfreuen. Besucherinnen und Besucher dieser Ausstellung hatten zuvor an der kibiwo-Abschlussfeier in der Kirche teilgenommen, ein krönender Abschluss, bei dem wir miteinander singen, beten und nochmals auf die vergangenen vier wunderschönen und sonnigen Tage zurückblicken konnten. Den Höhepunkt bildete dabei ein Märchen, in dem eine Türe eine wichtige Rolle spielt und das wir in Form eines gemeinsamen Theaters umsetzen und erleben durften.

Danke, liebe kibiwo-Kinder, ihr wart wundervoll, es war ein Riesenspass mit euch! Es ist mir ein Anliegen, auch dem Team der kibiwo 2018 von Herzen danke zu sagen: danke für Euer grosses Engagement in der Küche und in den Gruppen! Danke Monika, Ivana, Peter, Dorothe, Nadine, Patrice, Sara, Dorothee, Jonathan, Christina, Jonathan. Ich danke auch für die vielen Kuchen, die wie jedes Jahr von vielen Müttern gebacken wurden. Ein Dank geht auch an Rosmarie Möri für die „Epser-Tische und Bänkli“, die einfach so geliefert und wieder abgeholt wurden.

Weitere Erlebnisse und Eindrücke entnehme man den angefügten Bildern und ich sage: „À la prochaîne kibiwo!“

Christina Meili-Züllig, Katechetin

    

















Rückblick: Konfirmationsreise nach Taizé vom 14. März bis 16. März 2018
Wir sind mit den Konfirmanden und Konfirmandinnen nach Taizé gefahren und verbrachten 3 Tage mit der Brüdergemeinschaft von Taizé. Der kleine Ort Taizé mit 185 Einwohnern liegt im Burgund. 1949 hat sich die Brüdergemeinschaft von Taizé angesiedelt, welche jährlich Zehntausende überwiegend Jugendliche aus aller Welt zum Gebet und zum Gedankenaustausch einlädt. Heute zählt die Communauté de Taizé rund hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern.

Für unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen war es eine interessante und herausfordernde Erfahrung. Die Tage waren lang und auf den Rhythmus des gemeinsamen Lebens eingestimmt – drei tägliche Gebete gemeinsam mit den Brüdern der Communauté, Begegnung mit Menschen aus vielen anderen Ländern, gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche in Kleingruppen, Mithilfe bei den praktischen Arbeiten (Essen austeilen, Abspülen etc.), einfache Lebensbedingungen. Eine Atmosphäre der Stille rund um die Kirche und auf dem ganzen Hügel, besonders während der Nacht.

Ich selbst habe bei unserer diesjährigen Konfirmandenreise die Erfahrung gemacht, dass Taizé an fast keinem spurlos vorbeigeht. Bei den Gesprächsspaziergängen erlebte ich Überraschendes an gedanklichem Tiefgang und Vielfalt bei den Jugendlichen. Für uns als erwachsene Begleiter war es beeindruckend, wie alle unsere Jugendlichen aufeinander zugingen und jeden so akzeptierten, wie er war.

Die Konfirmationsreise mit euch bleibt mir in bester Erinnerung und es hat einfach „mega, mega gfägt“ mit euch Jugendlichen!

Pfr. Magdalena Daum

Donnerstag, 15. März 2018 in Taizé
Zwischen 7.00 Uhr und 8.00 Uhr morgens erwachen die Bewohner in Taizé langsam. Draussen ist es bewölkt und es beginnt langsam zu regnen. Um 8.13 Uhr beginnt das Morgengebet, danach gibt es „pain au chocolat“ zum Frühstück. Inzwischen regnet es stark! Um 10.00 Uhr beginnt eine Gruppenarbeit mit der anderen Schweizer Gruppe. Wir sprechen üben einen Text aus dem Lukasevangelium. Die Weihnachtsgeschichte geht um Joseph und Maria, die nach Bethlehem aufbrechen und um die Geburt Jesus. In kleinen Gruppen sprechen wir darüber, was Reichtum ausmacht. Nach dem Mittagessen treffen wir uns um 15.00 Uhr noch einmal in unserer Gruppe, um ein kleines Theaterstück einzustudieren, um die Geschichte den anderen vorzustellen. Um 17.00 Uhr gab es Tee. Danach waren wir als Täuffelergruppe zusammen um einige Lieder, die wir für unsere Konfirmationsfeier singen könnten, einzustudieren. Später ist noch ein Bruder gekommen. Es war sehr interessant ihn zu seinem Leben als Bruder von Taizé zu fragen. Zum Abendessen gab es Penne, welche im Vergleich zum anderen Essen sehr gut schmeckte. Nach dem Abendgebet sind wir alle unsere eigenen Wege gegangen, um 23.20 Uhr war immer noch keine Ruhe eingekehrt.

Konfirmandin Miriam Moser